Vom Fluß des Lebens

Man sagt, dass das Yin-Yoga mehr eine Meditation ist, als nur reines Üben der Asanas.

Die Energie in unserem Körper fließt durch unsere Nadis – unsere Energiebahnen. Dazu kommen natürlich auch noch unsere Energiezentren – die Chakren.
Und eben hier in den Nadis (im TCM Meridiane genannt) oder auch in unseren Chakren kann sich Energie aufstauen. Wenn der Fluß unterbrochen ist oder zuwenig Energie fließen kann, kann sich das im Außen und durch körperliche Beschwerden sichtbar machen.

Yin Yoga hilft dir dabei, diese Energien wieder ins fließen zu bringen. Normalerweise beginnen die Asanas nach ca. 90 Sekunden zu wirken und da im Yn-Yoga die Asanas länger als drei Minuten gehalten werden, spürt man den Effekt sehr schnell.

 

Ich geb mich hin
voll und ganz in den Moment.
Pfeif auf die Form
und lass sie kommen.
Die Form aus mir.
Ein warmes fließen.
Ganz entspannt.

die Hingabe

Am Anfang ist es vermutlich mühsamer, sich auf das Nichtstun einlassen zu können, zu spüren, wie der Körper langsam nachgibt, sich hineinsinken lässt. Durch das Yin-Yoga haben wir die Möglichkeit, eine liebevolle Hingabe in den Moment zu praktizieren. Yin-Yoga befasst sich meist mit Themen oder gewissen Energiezentren. Durch das Halten der Asanas sind nur wenige Formen mit im Spiel. Gezielt können so beispielsweise Stagnationen in Leber und Niere aufgelöst werden.

Wir gehen nicht zu 100% in die Maximaldehnung. Wir lernen, dem Körper sanft und achtsam in die Dehnung zu bringen. Wir lernen, den Moment zu spüren, zu genießen und zu verweilen. Drei Minuten oder länger in einer Asana.

Ganz entspannt halten wir die Asanas für mehrere Minuten und erfahren, wie tief eine Haltung werden kann, wenn man sich voll und ganz einlässt in den Moment. Wie die Asana ganz von selbst, ohne ein Muss oder Wollen, aus Dir entstehen kann. Lass das Prana fließen.